Schmerzen im Bereich der WS /ausgerenkte Wirbel

Ursache:
meist ist die Ursache für diese Schmerzen in unzureichend trainierter Muskulatur und einer Dysbalance des Zusammenspiels Muskel/Sehnen/Knochen zu suchen, außerdem durch Unfälle und witterungsbedingte Einflüsse, z.B. Kälte. Da die WS eine der sensibelsten Körperregionen darstellt, ist hier eine relative Ruhigstellung von Nöten, um weitere Schäden zu vermeiden.
Erstbehandlung:
Nur kurzfristig kann hier Kälte helfen, vielmehr helfen Wärme, Bäder , Tigerbalm, Pflaster und Einreibungen, sowie die Einnahme von Muskelrelaxantien und entzündungshemmenden Mitteln eine Beruhigung zu finden. Wichtig ist auch die entlastende Körperhaltung in Rückenlage mit angewinkelten Knien. Atmen Sie ganz ruhig ohne zu verkrampfen.
Unbedingt wichtig ist es, sofort einen Spezialisten aufzusuchen, um die richtige Diagnose stellen zu lassen; wenn notwendig mit Anfertigung von Rö-Aufnahmen, evtl. Einrenken (Chirotherapie) und falls notwendig eine MRT (Kernspin) oder CT (Komputertomographie )durchführen zu lassen, um einen Bandscheibenvorfall auszuschließen.
In den meisten Fällen helfen außer Chirotherapie, auch paravertebrale Infiltrationen (Injektionen) in/um den kleinen Zwischenwirbelgelenken und Ileosakralgelenke, die auch in unsrer Praxis mit sehr großen Erfolg angeboten werden.

Müdigkeit der Muskulatur und Krämpfe nach sportlicher Betätigung

Oft kommt es dazu, wie beispielsweise. beim Skifahren, dass die Muskulatur übersäuert, ermüdet, sodass es ratsam ist, vor der Aufnahme einer sportlichen Tätigkeit, diesem Übersäuern durch vorhergehendes Training vorzubeugen.
Erstbehandlung:
Man sollte möglichst große Mengen stilles Wasser zuführen, angereichert mit Vitaminen und Mineralien, sowie Streichmassagen und ein möglichst heißes Bad nehmen. Antiphlogistika (wie z.B. Voltaren oder Aspirin. Vitamin C und Magnesium helfen.

Wadenkrämpfe

Diese sind ursächliche Zeichen einer übersäuerten Muskulatur, meistens durch Ermüdung, Mineralstoffwechselstörung und zu enge Trainingskleidung, sowie ein nicht Ausgleichen des Flüssigkeitsverlustes.
Erstbehandlung:
Eis, Flüssigkeitsverlustausgleich und sofortiges Aufdehnen der Wadenmuskulatur mit Heranziehen des Vorfußes bei gestrecktem Knie. Auch hier sofort einen Spezialisten aufsuchen, um durch spezielle Blutuntersuchungen andere Ursachen auszuschließen. Eine Ultraschalluntersuchung sollte hier einen verdeckten Muskelfaserriss ausschließen.

Muskelfaserriss im Oberschenkel

Ursächlich durch frühere Mikrotraumen begünstigt und als Folge von Mineralstoffwechselstörung oder ungenügendem Trainingszustand zu sehen. Der Betroffene empfindet einen plötzlichen Schmerz und eine fast vollständige Bewegungsunfähigkeit des verletzten Muskels.
Erstbehandlung:
Sofort im Falle des Vorhandenseins, AIR-CAST Kühlsystem benutzen, Kompression und Zinkleimverband, entzündungshemmende Mittel einnehmen, das verletzte Körperteil nicht mehr belasten und sofort einen Spezialisten aufsuchen.
Die moderne Therapie beinhaltet auch Injektionsbehanndlung mit PRP (Platelet Rich Plasma), die auch in unserer Praxis durchgeführt werden.

Hodenprellung/Quetschung (Fußball)

Ursächlich vorwiegend bei aufgestellter Mauer und beim Ausführen eines geahndeten Foulspiels beim Fußball anzutreffen, kommt es hier zu sehr stark schmerzhaften Beschwerden und manchmal Verlust des Bewusstseins.
Erstbehandlung:
Sofort flach auf den Rücken lagern, Hoden hochlagern und keine direkte Eisanwendung, nur Kühlung und sofortige Vorstellung beim Spezialisten (Urologe) erforderlich, um größere Schäden auszuschließen.

Verletzung des Kniegelenkes - Verdacht auf Kreuzbandriss

Ursächlich ist hier die Drehung des Oberschenkels gegen einen fixierten Unterschenkel. Oft hört man ein knackendes Geräusch. Es werden starke Schmerzen empfunden und das Kniegelenk schwillt sofort an.
Erstbehandlung:
Sofort kühlen mit z.B. Kühlpads, AirCast Kühlsystem o.ä., das Knie relativ ruhig stellen und nicht unnötig bewegen und belasten, sofort einen Spezialisten aufsuchen, welcher die Diagnose sichert und Begleitverletzungen, wie Innen- Außenband- Meniskus - Knorpelverletzungen ausschließt.
Man sollte bei Gelegenheit nicht nur Röntgenaufnahmen des verletzten Gelenkes, sondern auch gehaltener Stressaufnahmen, sowie ein MRT (Kernspin) anfertigen lassen.

Umknicken des Fußgelenkes

Als Zerrung oder Riss einiger Bänder, sowie der Kapsel mit und ohne knöcherne Verletzung. Meist am Ende einer sportlichen Betätigung entstehend, ist es eine der häufigsten Verletzungen der meisten Sportarten.
Erstbehandlung:
Falls vorhanden Ruhigstellung mit einer Orthese (z.B. VacuAnkle), Kompression mit Zinkleimverband und AIR CAST Cryo-Cuff Kühlsystem  oder Kühlpads anwenden. Sofort einen Spezialisten aufsuchen. Unerlässlich zu weiteren Entscheidung einer operativen oder konservativen Weiterbehandlung sind Röntgenaufnahmen, gehaltene Stressaufnahmen, nach Abschwellung, und eventuell auch MRT Untersuchung bei Verdacht auf Knorpelschäden.
Eine PRP (ACP – Plasma) Behandlung ist in den meisten Fällen dringend empfehlenswert und soll in den ersten 1-3 Tagen erfolgen. Dies führen wir seit etliche Jahren mit Erfolg durch.

Ellenbogen-, Hand-, Fingerverletzung

Ursächlich bei Kontaktsportarten anzutreffen. Sofortige Schwellung mit Rötung, starke Schmerzen und Bewegungsunfähigkeit des betroffenen Gelenkes, führt zu sofortiger Aufgabe der sportlichen Tätigkeit.
Erstbehandlung:
Cryotherapie (Kühlung), sofortige Ruhigstellung und Aufsuchen eines Spezialisten. Unerlässlich sind auch hier Röntgenaufnahmen der betroffenen Bereiche, um knöcherne Verletzungen auszuschließen.

Verletzungen des Schultergelenkes

Da das Schultergelenk ein anatomisch sehr kompliziertes Gelenk darstellt und meistens Verletzungen in den Kontaktsportarten erlitten werden, ist hier das verletzte Gelenk sofort am Oberkörper ruhig zu stellen.
Wenn das Gelenk verrenkt (luxiert) ist sollte man auf keinen Fall probieren durch nicht kompetenten Personen oder selbst die Schulter einzurenken. Möglichst schnell Krankentransport orgasnisieren und eine orthopädisch-traumatologische Praxis oder Krankenhaus aufsuchen.
Auch hier sollte man neben der klinischen Untersuchung auch  Röntgenaufnahmen, sowie ein MRT (Kernspin) durchführen.
Da wir seit mehr als 20 Jahren sehr intensiv sich mit Schulterverletzungen auseinandersetzten, haben wir eine seit Jahren sehr gut funktionierende Organisation von Notfall-Termin über schnellen MRT Termin bis rasche konservative oder operative Therapie  in unserer Praxis eingeführt. Davon profitieren vor allem Sportler oder Patienten mit Verlangen auf schnelle Genesung und Wiederaufnahme der sportlichen oder geschäftlichen Leben.

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